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Visual Merchandiser – Die neuen Rockstars der Retail-Welt

 

Laut Harvard Business Review ist der Customer Lifetime Value (CLV) emotional verbundener Kunden mehr als doppelt so hoch wie bei anderen – selbst hoch zufriedenen – Kunden. Doch Unternehmen müssen sich immer größeren Herausforderungen stellen, um Kunden emotional abzuholen. Hier kommen  Visual Merchandiser ins Spiel, die den Einkauf für die Konsumenten zu einem Erlebnis machen und das Shopping emotionaler und attraktiver gestalten sollen. Doch wer glaubt, dass dieser Beruf erst in den letzten Jahren entstanden ist, täuscht sich. Damals hießen sie allerdings noch Schaufensterdekorateur oder Schauwerbegestalter und waren in allen großen Kaufhäusern und Bekleidungsgeschäften angestellt.

 

„In Zeiten des digitalen Wandels erleben Visual Merchandiser, die in den letzten Jahren eher zum ‚Malen nach Zahlen‛ verdammt waren, jetzt ihre Renaissance. Global einheitlich dekorierte Schaufenster und feste Ladenbauten sind passé. Statt Copycats sind kreative Köpfe gefragt, professionelle Visual Merchandiser, die nicht nur Schaufenster konzipieren und dekorieren können, sonders es schaffen müssen, mit dem Einsatz von Technologien den Kunden dort abzuholen, wo das Shopping beginnt – zu Hause‟, so Retail-Experte Ayhan Yuruk, Gründer und Managing Director des Kreativstudios #SHOWROOMING. Dabei muss die Customer Journey so reibungslos und begeisternd aufgebaut sein, dass der Kunde gar nicht mehr anders kann, als wiederzukommen und einzukaufen. Wenn der Store die Bühne einer Marke ist, ist der Visual Merchandiser der Artistic Director, der die Choreografie konzipiert und den Applaus verdient. Er ist dafür verantwortlich, die Customer Journey von Anfang bis Ende zu durchdenken und einzelne Spannungs- und Erlebnisfelder einzubauen: Welche Technologien müssen eingesetzt werden? Wie ist die Verknüpfung von online und offline? Wie zahlen das Zoning, also die klare Strukturierung der Verkaufsfläche, und das Sortiment am POS auf die neue Customer Journey ein? Und wie wird der Point of Sale zum Point of Experience? 

 

Letztendlich werden bis zu 80 Prozent der Kaufentscheidungen spontan im Geschäft getroffen. 

Emotionales Shopping ist daher ausschlaggebend für den Erfolg. Dabei reicht es heutzutage aber nicht mehr aus,  beispielsweise Models am Strand von Malibu auf großen Lightboxen abzubilden. Es müssen emotionale Erlebniswelten geschaffen werden, in die die Kunden eintauchen können. Die Szenerie – sprich Malibu – muss betretbar und auf der Verkaufsfläche erlebbar gemacht werden. Denn am Ende kauft der Kunde ein Gefühl.

Über #SHOWROOMING

Als Creative Director und Retail-Experte hat Ayhan Yuruk bereits zahlreiche Konzepte und Designs für Showrooms, Laufstege und Geschäfte in London, Mailand und Paris entwickelt, unter anderem für Villeroy & Boch, Peek & Cloppenburg und Ermenegildo Zegna. 2017 gründet Yuruk das Kreativstudio #SHOWROOMING, um Online-Unternehmen auf ihrem Weg in den stationären Handel zu begleiten und eine neue Art des Shoppings zu etablieren. Das internationale Team von #SHOWROOMING setzt sich aus Experten aus den Bereichen Retail Strategie, Visual Marketing, Omnichannel, Customer Relationship Management (CRM) und Architektur zusammen und bietet seinen Kunden keine Konzepte von der Stange, vielmehr werden individuelle Lösungen ausgearbeitet, je nach Herausforderung der Retailer. Wie das aussehen kann, präsentiert Ayhan Yuruk im Retail Experience Lab in Berlin, einer Kooperation von Visa, Roland Berger und #SHOWROOMING. Die rund 500 Quadratmeter große, umgebaute Garage gibt an verschiedenen Stationen Impulse und Inspirationen für eine zukunftsorientierte Customer Journey, mit dem Ziel Retailern aufzuzeigen, wie sie das Kauferlebnis ihrer Kunden mit Hilfe von innovativen Retail-Technologien steigern können.