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Die Digitalisierung ist eine Lüge – Weckruf für den Mittelstand

 

Berlin, 23.07.2018 - Der digitale Wandel prägt die Wirtschaft weltweit. Während die Digitalisierung in der öffentlichen Wahrnehmung längst im Mainstream angekommen zu sein scheint, sieht es in der Realität eher ernüchternd aus: Demnach schöpft Deutschland nur zehn Prozent seines digitalen Potenzials aus und liegt damit weit hinter den USA (18 %) und Großbritannien (17 %) sowie unter dem europäischen Durchschnitt von zwölf Prozent (Quelle: MCKinsey, 2017). 

 

„Viele deutsche Mittelständler unterschätzen oder scheuen den zeitlichen und finanziellen Aufwand, den es braucht, um ein Unternehmen erfolgreich durch die digitale Transformation zu führen. Denn um den Kunden in der digitalen Zeit abzuholen, reicht der Einsatz von smarten Technologien am POS allein nicht aus. Die Technologie, die Frontend auf der Verkaufsfläche eingesetzt wird, funktioniert nur, wenn die gesamten Backend-Lösungen, wie das Warenwirtschaftssystem, digital vernetzt sind”, so Retail-Experte Ayhan Yuruk, Gründer und Managing Director des Kreativstudios #SHOWROOMING. Deutsche Unternehmen sehen die Digitalisierung deshalb oft als eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt, dabei sollte sie als eine Investition in die Zukunft gesehen werden. Statt mit dem Finger auf die Fehler anderer zu zeigen, wie es die deutsche Industrie zum Beispiel in Bezug auf Tesla, Facebook oder Amazon gern tut, sollten jene Unternehmen, die Vorreiter der Industrialisierung gewesen sind, etwas experimentierfreudiger an die Sache herangehen.

 

„Den Händlern muss klar werden, dass der Kunde wieder König ist. Und dieser möchte die Vorzüge, die er von Amazon und Co. kennt, auch in der realen Welt wiederfinden. Dazu gehören Serviceleistungen wie eine 24-Stunden-Lieferung, Easy Checkout Prozesse und Echtzeit-Warenverfügbarkeit. Das stationäre Ladengeschäft darf dem Onlineshop gegenüber keinen Nachteil haben. In der Theorie sind wir längst soweit, aber in der Praxis ist die Digitalisierung eine Lüge. Der Handel muss jetzt aufwachen und die Möglichkeiten, die sich bieten, ausschöpfen”, so Yuruk. Der Retail-Experte begleitet Online-Unternehmen auf ihrem Weg in den stationären Handel und entwickelt eine neue Generation von Store-Konzepten, die nicht aus Unternehmenssicht, sondern aus Kundensicht erarbeitet werden. Wie das aussieht, präsentiert Ayhan Yuruk auch im neuen Berliner Retail Experience Lab, einer Kooperation von Visa, Roland Berger und #SHOWROOMING. Die rund 500 Quadratmeter große, umgebaute Garage präsentiert an verschiedenen Stationen Inspirationen für eine zukunftsorientierte Customer Journey, mit dem Ziel Retailern aufzuzeigen, wie sie das Kauferlebnis ihrer Kunden mit Hilfe von innovativen Retail-Technologien steigern können. 

 

Über #SHOWROOMING

Als Creative Director und Retail-Experte hat Ayhan Yuruk bereits zahlreiche Konzepte und Designs für Showrooms, Laufstege und Geschäfte in London, Mailand und Paris entwickelt, unter anderem für Villeroy & Boch, Peek & Cloppenburg und Ermenegildo Zegna. 2017 gründet Yuruk das Kreativstudio #SHOWROOMING, um Online-Unternehmen auf ihrem Weg in den stationären Handel zu begleiten und eine neue Art des Shoppings zu etablieren. Das internationale Team von #SHOWROOMING setzt sich aus Experten aus den Bereichen Retail Strategie, Visual Marketing, Omnichannel, Customer Relationship Management (CRM) und Architektur zusammen und bietet seinen Kunden keine Konzepte von der Stange, vielmehr werden individuelle Lösungen ausgearbeitet, je nach Herausforderung der Retailer.